Lamatherapie auf der Orenda-Ranch

Sie sind arrogant, mögen keine Nähe – und spucken. Es gibt viele Vorurteile gegen Lamas. „Toni“ würde darüber lachen, wenn wir ihn dann verstehen könnten. Denn auf „Toni“ passt diese Beschreibung überhaupt nicht. Im Gegenteil: Der Lama-Wallach hilft kranken Menschen in der Lamatherapie auf der Orenda-Ranch.
Mehr als 1500 Patienten hat der Achtjährige bereits „behandelt“ – mit Erfolg.

therapeutischer_lamaspaziergang

„Ich liebe ‚Toni‘. Er schafft es, dass ich mich wieder spüre“,

schrieb eine Frau an ihn und seine „Chefin“ Birgit Appel-Wimmschneider (51) aus Unterfranken. Die ausgebildete Psycho- und Reittherapeutin arbeitet seit sieben Jahren mit Lamas – und weiß, warum „Toni“ der Liebling ihrer Patienten ist.

„Er hat eine tolle Stimme. Wenn er summt, geht das direkt ins Herz. Es wirkt entspannend, lädt zum Mitsummen ein. Und er läuft sehr kraftvoll, beschwingt, macht immer klare Ansagen – wenn ich mit ihm laufe, verspüre ich auch wieder mehr Kraft und Lebensfreude.“

Weitere Rückmeldungen sowie das Summen der Lamas finden Sie in diesem Video:

Bei dem Spaziergang mit Toni und seinen tierischen Kollegen sind Menschen dabei, die psychisch angeschlagen sind, also unter Depressionen, Burn-out, Angststörungen etc. leiden. „Lamas stürmen nicht auf Menschen zu, sie halten zuerst eine respektvolle Distanz“, erklärt Birgit Appel-Wimmschneider.

„Dadurch sind sie auch ideal für Menschen, die eine Traumatisierung, phobische Störungen, Kontaktstörungen und autistische Wesenszüge. Diese Menschen, die am Anfang sehr ängstlich und ablehnend waren, entwickeln sehr schnell ein Vertrauen zu diesen sanften, liebevollen und gutmütigen Tieren.“

Birgit Appel-Wimschneider

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