Vom Minischwein bis zum Kamel

Beim Kreativtag auf der Burgläurer Orenda-Ranch
„Guck mal, ein Kamel!“ So war einige Male zu hören, als am Samstag 15 Kinder zwischen drei und zwölf Jahren auf der Orenda-Ranch zu einem Kreativtag mit Tieren eintrafen. Kamel Rasta war allerdings nur eines von vielen Tieren, mit denen die Kinder sich anfreundeten.

Erstes Kennenlernen von Kindern und Lama auf der Orenda-Ranch in Burglauer :

Immer hilfreich war dabei das Brot, das Birgit Appel-Wimschneider, Diplombiologin, Reit-Therapeutin und „Rancherin“, zum Füttern an die Kinder verteilte, denn Brot mochten sowohl Rasta wie auch Minischwein Susi. Einzig die drei Isländer Skippy, Mygla und Skardi mussten sich mit der Mahlzeit noch gedulden, zuerst kam der Ausritt.
Und weil kleine Haarknoten und Dreck im Pferdefell ganz schnell wund reiben können, hieß es vorher erst einmal kräftig striegeln. Brav und geduldig standen die drei Ponys und hoben auch freiwillig die Füße, als es ans Hufe auskratzen ging.
Am tapfersten hielt sich die kleine Martina dann beim Ausritt auf dem Pferderücken, mit drei Jahren die Jüngste der Kinder. Ganz stolz war sie, als sie sich am Ende doch noch traute, die Zügel loszulassen und beide Hände in die Luft zu strecken. Andere Wagemutige setzten sich gar verkehrt herum aufs Pferd.

In der Reittherapie sollen solche Übungen Gleichgewicht und Bewegungskoordination fördern. Aber Spaß machen sie natürlich auch, jede Menge sogar.
Auf der Ranch indessen wurde einige Male ungeduldig mit den Füßen gescharrt – und das nicht etwa von den Pferden, sondern von den zurückgebliebenen Kindern, die auch endlich in den Sattel wollten. Zum Glück hatten die Erzieherinnen von Leib und Seele e.V., die den Ausflug organisiert hatten, Mandalas zum Ausmalen und Bastelmaterialien dabei, sodass die Wartezeit nicht gar so lang wurde.
Viele „Oh Gott, sind die süüüß!“ ernteten die Kaninchen, die sich auch gern ausführlich streicheln ließen. Und natürlich freuten sich auch die Ziegen und Lamas der Ranch über einen Besuch auf der Weide. Angst vor Lamaspucke hatte dabei keines der Kinder, denn Lama spucken nur im Verteidigungsfall oder wenn man sie beim Fressen stört, hatte Birgit Appel-Wimschneider erklärt.
Leib und Seele e.V. versteht sich als Gesundheitsnetzwerk; das Angebot an Gesundheitsleistungen in der Region soll ergänzt und gebündelt werden. Eigene Angebote von Leib und Seele e.V. gibt es etwa in Form von Ernährungs- oder Nichtraucherkursen sowie Kursen zur Entspannung und zum Stressmanagement. Das nächste Angebot für Kinder führt wieder auf die Orenda-Ranch zu einem Indianertag am 21. Juli.

Birgit Appel-Wimschneider

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