Lamatherapie auf der Orenda-Ranch – Heilsame Begegnungen

Heilsame Begegnungen mit Lamas – erschienen in Freizeit Monat

Lamatherapie

Birgit Appel-Wimschneider bietet auf ihrem Hof in Burglauer sanfte Hilfe für psychisch kranke Menschen an
Orenda ist indianisch und bedeutet „magische Kraft“ und „großer Geist“. Auf ihrer Ranch in Burglauer in Unterfranken versucht Birgit Appel- Wimschneider etwas davon an ihre Patienten weiterzugeben – und das mit Hilfe von Tieren. Neben bekannten Therapieformen mit Pferden bietet die Heilpraktikerin –beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie- etwas ganz Besonderes: therapeutische Spaziergänge mit Lamas und Alpakas (Lamatherapie).

Summende Therapeuten

Ganz vorsichtig streicht der Junge über das weiche Fell von Toni. Der weiße Lama-Wallach steht ruhig da und genießt die Berührung. Der Junge schaut ihm in die blauen Augen. Dort spiegelt sich die Welt – so sagen die Inkas. Dann fängt Toni an zu summen. Das ist ein Zeichen von tiefem Vertrauen zwischen Tier und Patient. Bei den Gruppen-Spaziergängen sollen psychisch kranke Menschen genau das lernen: Vertrauen. Die Tiere sind ruhig und zurückhaltend, sie stürmen nicht auf ihre Führer zu. Depressive oder traumatisierte Menschen und solche mit Kontaktstörungen sollen bei der Arbeit mit den Lamas zu sich selbst zu finden (diese zu gehört weg)

Wollige Herzensöffner

Bei ihren kuscheligen Begleitern erfahren die Patienten Zugehörigkeit und fühlen sich angenommen, denn Lamas sind für jeden offen. Vor allem nonverbale Kommunikation kann man von ihnen lernen, denn sie reagieren sensibel auf Körpersignale. Das bringt die Patienten dazu, sich zu öffnen und auch mit Menschen in Kontakt zu treten. Studien haben eine positive Wirkung der Lamatherapie erwiesen. Deutlicher wird der Erfolg aber durch die vielen Dankschreiben in Birgit Appel-Wimschneiders Briefkasten.

Angebote der Orenda-Ranch

Birgit Appel-Wimschneider

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