Leckerlies für Pferde und Esel zu Weihnachten

Standardvariante

Zutaten:

225g Zuckerrübensirup
200g Weizenvollkornmehl
150g Vollkornhaferflocken

 

Mais-Leckerlie-Variante

Zutaten:

225 g Zuckerrübensirup
200 g Maismehl oder Maisstärke
150g Vollkornhaferflocken

 

Leinsamen-Leckerlie-Variante:

Zutaten:

225g Zuckerrübensirup
100 g Weizenvollkornmehl
100-150g Leinensamen

 

Rote-Beete-Leckerlie-Variante:

Zutaten:

100g Zuckerrübensirup 5
0-100 ml Rote-Beete-Saft
200g Weizenvollkornmehl
150g Vollkornhaferflocken

 

Bananen-Leckerlie-Variante:

Zutaten:

225g Zuckerrübensirup
200g Weizenvollkornmehl
100g Bananenchips

 

Alle Zutaten vermischen und gut durchkneten, bis der Teig sich gut formen lässt. Die Teigmasse wird dann richtig klebrig. Wird der Teig zu fest, etwas Wasser hinzufügen, bleibt er zu weich, etwas Mehl. Dann zu einer gut fingerdicken Rolle formen und ca. 2cm lange Stücken abschneiden oder kleine Kügelchen formen. Die Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Leckerlis gehen nicht mehr auf, weshalb man sie nah aneinander auf das Backblech legen kann. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 10 min backen, bis die Leckerlis braun sind und langsam hart werden.

Bitte erst am zweiten Tag nach dem Backen die Leckerlies an die Vierbeiner verfüttern!!

 


 

Lama "Toni" vertreibt Depressionen

(erschienen in Bild der Frau)

Blaue Augen, schneeweißes Fell und eine wunderbar tiefe Stimme: "Toni" ist ein echter Schönling. Zumindest im Reich der Lamas. Für Menschen ist der siebenjährige Hengst einfach ein tierisch guter Therapeut. Rund 500 Patienten hatte er bereits - und bei seiner "Chefin" Birgit Appel-Wimschneider (50) stapeln sich die Dankesschreiben. "Ich liebe Toni. Er schafft es, dass ich mich wieder spüre, mich frei und lebenslustig fühle", schreibt eine seiner Patientinnen.

"Toni" wurde im Circus Roncalli geboren, trat in der Manege auf. Doch dann änderte der Circus sein Programm, die Lamas standen zum Verkauf - und Psycho- und Reittherapeutin Birgit Appel-Wimschneider aus Unterfranken sichert sich "Toni".

Seitdem hat "Toni" einen neuen Job: 100 Minuten spazieren gehen mit Menschen, die psychisch angeschlagen sind. Dabei öffnet er Seelen, schenkt neue Kraft und Energie. Sein größter Erfolg: Er holte eine Frau mit schweren Depressionen, an die kein menschlicher Therapeut mehr herankam, ins Leben zurück.

"Unser Toni kann eben ein ganz schöner Dickkopf sein", sagt Birgit Appel-Wimschneider.

 


 

Wenn die Seelen streiken

(Saale Zeitung, Bad Kissingen, 10.10.2011)

Medizin Die Zahl psychosomatischer Erkrankungen ist auch in der Region Main-Rhön angestiegen. Den Betroffenen soll nun möglichst zeitnah Beratung und Behandlung zuteil werden.

Bad Kissingen Seelische Erkrankungen haben in den vergangen Jahren zugenommen. Der DAK-Gesundheitsreport 2011 hat herausgefunden, dass in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld die psychischen Erkrankungen nach denen des Muskel-Skelett-Systems, den Verletzungen und den Erkrankungen des Atemsystems mittlerweile an 4. Stelle liegen.

Seelische Erkrankungen haben dem Report zufolge in den beiden Landkreisen von 2009 auf 2010 sogar um 45 Prozent zugenommen. Auch AOK und BEK bestätigen die Tendenz, dass seelische Erkrankungen seit Jahren schon in der Region "definitv" zugenommen haben. Dies hänge auch damit zusamme, das Depression und Burnout keine Tabuthemen mehr seien und Warnzeichen früher erkannt würden.

"Die Wartezeiten für Erkrankte sind eher länger geworden. Sie können in unserer Region bis zu neun Monaten betragen", so Günter Wimschneider, Facharzt für psychotherapeutische Medizin in Bad Kissingen. Wimschneider verweist darauf, dass einerseits die Zahl der Erkrankungen steigt, die der Therapeuten jedoch aus Kostengründen bei fünf "gedeckelt" ist. Auch diese Ärzte hätten sich in den vergangen Jahren immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie die Behandlung seelisch kranker Menschen verbessert werden könne. "Wir haben überlegt, wie wir die vorhanden Ressourchen effektiver nutzen können. Wir begannen, uns besser zu vernetzen", sagt Wimschneider. "Der Leidensdruck der Patienten wächst derart stark an, dass wir uns zum Handeln gezwungen sehen."

Ein neues Versorgungsnetz

Am heutigen Montag, dem "Internationalen Tag der Seelischen Gesundheit", stellt sich nun der Arbeitskreis "Psychosomatisches Versorgungsnetz Main-Rhön" im Heiligenfeld Saal der Bad Kissinger Parkklinik Heiligenfeld erstmals der Öffentlichkeit vor. In diesem Netz arbeiten Ärzte, Psychologen und Fachtherapeuten zusammen. Kern des Arbeitskreiskonzepts ist die enge Vernetzung der therapeutischen Angebote und die Einrichtung einer "offenen Sprechstunde", die reihum von einem Mitglied des Arbeitskreises angeboten wird. Die Anmeldung kann auch über eine zentrale Telefonnummer erfolgen, die nach Vorstellung des Konzeptes veröffentlicht wird. Der Arbeitskreis strebt eine engere Vernetzung und Kommunikation mit den Hausärzten an. "Manchem Menschen ist in einer Krise schon dadurch geholfen, dass er Methoden kennenlernt, sich zu entspannen", sagt Wimschneider und verweist auf Formen der Körper-, Ergo- und Kunsttherapien. Derartige "Überbrückungsgruppen" könnten viel Druck aus Patientenandrang herausnehmen.

Wimschneider - "Für unser Projekt gibt es kein Vorbild" sagt aber auch: "Es wird allerhöchste Zeit, vorzubeugen. Leistungdruck, permanente Kontrollen und die Ängste vor Arbeitplatzverlust zerstören soziale Bindungen. Viele Menschen sind ständig auf der Flucht. Die Gesellschaft muss die Frage beantworten, ob die Wirtschaft für den Menschen da ist oder umgekehrt."

 

(Autor: Wolfgang Kretschmer)

 

 



Die Seele berühren und ein Stück heiler machen

-Therapeutisches Reiten mit psychisch Kranken-

CO MED 07/2011

 

Intelligenztest für Pferde Teil 1

08.07.2011 - Burglauer: Letztens ist in der CAVALLO ein Intelligenztest für Pferde von Marlitt Wendt erschienen. Dieser beinhaltet 10 verschiedene Aufgaben, die das Pferd lösen soll. Anschließend kann man auswerten, wie intelligent das eigene Pferd ist. Natürlich wollten wir das gleich ausprobieren und haben den ersten Test namens „Apfel-Test“ an unseren fünf Pferden ausprobiert. Der Apfel-Test wird folgendermaßen durchgeführt:

Füllen Sie Wasser in einen Eimer, der groß genug ist, dass das Pferd seinen Kopf darin bewegen kann. der Wasserstand sollte so hoch sein, dass das Pferd die Nüstern untertauchen muss, wenn es die Nase auf den Eimerboden drückt. Dabei darf es aber kein Wasser in die Augen bekommen. Stellen Sie den Eimer vor das Pferd, und legen Sie demonstrativ einen Apfel ins Wasser. Messen Sie die Zeitspanne, wie lange das Pferd braucht, um den Apfel zu schnappen, und achten Sie auf seine Strategie.


Zur Punktevergabe:
- Das Pferd schafft es innerhalb von wenigen Sekunden, den Apfel zu schnappen, indem es etwa den Apfel an den Rand des Eimers drückt, ihn bis auf den Boden untertaucht oder den Eimer umwirft. à 5Punkte

- Das Pferd schnappt den Apfel unter einer Minute. à 4 Punkte

- Das Pferd schafft es in weniger als fünf Minuten den Apfel zu schnappen à 3 Punkte

- Das Pferd erwischt den Apfel nur mit Hilfe des Menschen à 2 Punkte

- Das Pferd verliert nach einiger Zeit das Interesse und versucht gar nicht, den Apfel zu erreichen à 0 Punkte

Einen Extrapunkt gibt es hier für besondere Kreativität (Wasser austrinken, Apfel aus dem Eimer stupsen)

 

Lentnano beim Intelligenztest für PferdeErster Testkandidat war Lentano. Lentano fing gleich an, heftig mit seiner Vorderlippe den Apfel zu greifen und rührte den Apfel im Eimer immer im Kreis herum. Dadurch wurde das ganze Wasser im Eimer umso mehr aufgewirbelt. Dies versuchte er ein paar Mal immer wieder, aber änderte seine Strategie nicht ab. Nach 5 Minuten drehte er sich um und wollte mit dem Apfel im Eimer nichts mehr zu tun haben! Dafür können wir Lentano leider nur 0 Punkte geben. Stirnrunzelnd


Unser zweiter Testkandidat war Sam. Sam kam, sah und siegte! Sam hatte die Situation sofort erkannt und ist mit seinen Nüstern untergetaucht, sodass der Apfel an den Boden des Eimers gedrückt wurde. Nachdem nur noch ein kleiner Apfelrest im Eimer war, trank er ein bisschen Wasser, bis er den letzten Rest essen konnte! Dafür gibt es 5 Punkte+ 1Kreativitätspunkt = 6Punkte!!!


Als nächstes war Manolo an der Reihe. Er wendete die gleiche Strategie wie Lentano an. Nach mehrmaligem Rühren im Eimer, gab auch er auf und zeigte dann kein Interesse mehr. Das gibt leider auch 0 Punkte.Stirnrunzelnd


Danach war Tindur dran – unser neuer Isländer. Da waren wir natürlich besonders gespannt wie er sich schlagen wird. Zunächst traute er sich gar nicht so recht den Apfel überhaupt zu berühren. Danach fing er auch, wie die anderen an, mit der Vorderlippe den Apel zu fassen und drehte dadurch den Apfel nur im Kreis herum. Dann änderte er seine Strategie und versuchte den Eimer mit seinem Maul umzuwerfen. Leider wendete er zu wenig Kraft an, um den Eimer zu Fall zu bringen. Anschließend hat er angefangen mit dem rechten Vorderbein zu scharren und hat versucht den Eimer mit dem Bein umzuwerfen. Leider hat er den Eimer auch dadurch nicht umschmeißen können, da er zu wenig Kraft angewendet hat und es leider nur einmal probiert hat- hier fehlte dann doch der Ehrgeiz. Dann wurde es Tindur zu blöd und er welzte sich erst einmal. Danach schnupperte er nochmal am Apfel und rührte mit der Vorderlippe im Eimer, um den Apfel zu erwischen. Aber dann war der Eimer mit dem darin enthaltenen Apfel uninteressant. Für die verschiedenen Strategieansätze bekommt Tindur 2 Punkte.


The last but not least war Lilja. Unser Zögling, der momentan ausgebildet wird. Sie wendete auch wie die anderen die Rührmethode an und versuchte im Wasser immer nach dem Apfel zu schnappen. Nach 7 Minuten hatte auch sie keine Lust mehr und suchte nach uns, wobei folgender Schnappschuss entstand:„Hey wo habt ihr euch denn versteckt?! Ich habe keine Lust mehr! Ahh ich habe euch gefunden!“ Für die lustige Grimasse gibt es 0,5 Punkte.

Die Rangliste sieht nun folgendermaßen aus:

  1. Sam
  2. Tindur
  3. Lilja
  4. Lentano und Manolo

Laut CAVALLO hat der Apfel-Test folgenden Sinn und Zweck: Schlaue Pferde sind wahre Künstler in Sachen Futterbeschaffung. So wie sie Ihre Lippen für den letzten Grashalm außerhalb des Paddocks spitzen, so überwinden sie bei dieser Übung den nassen und rutschigen Weg zur Beute. Manche eher vorsichtig, manche richtig rabiat. Das ist nicht nur eine Frage der Gier, sondern auch der intelligenten Strategie.

Wir finden aber, dass man noch beachten muss, wie gerne das Pferd das Futter frisst. Je nachdem wird es sich dann mehr oder weniger anstrengen.

Das war Test 1. Das Ergebnis steht noch nicht fest, welches Pferd am cleversten ist. Wir sind gespannt wie sich die Pferde beim nächsten Test dem "Eimer- und Karton-Test" schlagen.


Intelligenztest Teil 2

Der Eimer-Test

21.08.2011 – Burglauer: Für den Eimer-Test wird ein undurchsichtiger Eimer und Leckerlis in Form von Brot oder Äpfel etc. benötigt. Laut Beschreibung soll man dem Pferd das Leckerli zeigen und dann vor seinen Augen unter dem umgedrehten Eimer verstecken. Das Pferd soll von sich aus das Leckerli finden.

Sinn und Zweck: Laut Verhaltensforscherin Marlittt Wendt suchen neugierige Pferde das Futter, auch wenn sie es nicht mehr sehen aber riechen können. Dabei findet eine Verknüpfung der Bilder statt – ein Zeichen für ein Hochleistungsgehirn.

Punktevergabe

  • Wenn das Pferd den Eimer mit seinem Maul oder Huf innerhalb von 2 Minuten umwirft und das Leckerli frisst, erhält es 5 Punkte
  • 3 Punkte gibt es, wenn das Pferd das Leckerli zwischen 2 und 5 Minuten ergattert.
  • 0 Punkte gibt es, wenn das Pferd das Interesse verliert oder es ihm nicht gelingt, das Leckerli innerhalb von 5 Minuten zu erhalten.

Diesen Eimer-Test haben wir natürlich auch mit unseren Pferden durchgeführt:

Lentano war unser erster Kandidat. Nach langem Überlegen hat Lentano den Eimer mit seinem Maul umgeworfen und schließlich das Brot innerhalb von 3 Minuten erbeutet. Dafür erhält er 3 Punkte!

Manolo hat etwas länger gebraucht. Denn er hat den Eimer nicht einfach umgeworfen, sondern schob diesen nur leicht zur Seite, um an das Futter zu gelangen. Dafür erhält auch er 3 Punkte.

Sam kam, sah und siegte – ein weiteres Mal. Innerhalb der 2 Minuten schob er den Eimer, wie auch Manolo, zur Seite und ergatterte somit sein Brötchen J Dafür gibt es 5 Punkte!

Als viertes war Tindur an der Reihe. Tindur wälzte sich erst einmal auf dem von der Sonne angewärmten Sandboden, bevor er den Test durchführte.

Dann wendete auch er die „Schiebe-Technik“ an und gelangte dadurch innerhalb von 4 Minuten an das Brot. Hierfür erhält Tindur 3 Punkte!

The last but not least war unsere Lilja! Sie warf den Eimer innerhalb von 5 Minuten um und bekommt deshalb auch 3 Punkte.

Rangliste:

  1. Sam 5 + 6 = 11 Punkte
  2. Tindur  3 + 2 = 5 Punkte
  3. Lilja 0,5 + 3 = 3,5 Punkte
  4. Lentano 0 + 3 = 3 Punkte
  5. Manolo 0 + 3 = 3 Punkte

Es ist wirklich spannend, das Verhalten der Pferde bei den verschiedenen Tests zu beobachten! Probiert es doch auch einfach mal aus!

Liebe Grüße aus Burglauer

 

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